Über mich

Ich bin Diplompädagoge und arbeite seit April 2014 an der Universität Bielefeld in den Bereichen ‚Medienpädagogik‘ und ‚Heterogenität‘. Dort versuche ich, angehende Lehrerinnen und Lehrer auf ihr späteres Berufsfeld vorzubereiten. Die Idee, mal selber Lehrer zu werden, habe ich damals während des Abiturs eigentlich ziemlich schnell verworfen. Und jetzt hat es mich dann doch irgendwie in diese Richtung getrieben.

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Neben der Arbeit als Dozent interessiert mich die Frage, wie die Bereiche ‚Medienpädagogik‘ und ‚Heterogenität‘ zusammengebracht werden können. Wie können digitale Medien dabei unterstützen, heterogene Lerngruppen zu organisieren? Wie kann individuelles Lernen stattfinden, aber auch die Gruppe an sich gestärkt werden, soziales Miteinander gelernt werden, wenn Social Media eingesetzt wird? Wie kann Bildung stattfinden? Und was ist das eigentlich, ‚Bildung‘?
Diesen Fragen bin ich grundsätzlich auch in meiner Diplomarbeit nachgegangen: „Social Media in Lehr-/Lernszenarien: Ausgangspunkte, Voraussetzungen und Zielsetzungen einer handlungsorientierten Implementierung von Web 2.0 in der Schule“. Wenn jemand dort einen Blick reinwerfen möchte: die Arbeit steht irgendwo in der Bibliothek in der Uni.

In und neben meinem Studium habe ich versucht, vielfältigen Einblick in medienpädagogische Bereiche zu bekommen; sowohl theoretisch als auch praktisch. Dabei habe ich gemerkt, dass innerhalb von Projektarbeit individuelle Stärken (und Schwächen) der einzelnen Mitglieder herausgearbeitet werden können und im Team ein Ziel verfolgt werden kann. So bringt jeder ein, was er kann und lernt dazu. Ich selber habe dabei viel gelernt, auch über mich selber. Etwa Dinge, von denen ich gar nicht wusste, dass ich sie kann. Oder eben auch Dinge, von denen ich dachte, dass ich sie kann, aber vielleicht dann doch lieber nicht so intensiv praktizieren sollte…
Vor allem aber habe ich in dem Projekten feststellen können, dass ein ‚Miteinander‘ in der Gruppe – die ja aus den verschiedensten Charakteren besteht – sozusagen das A und O ist. Und wenn das noch mit einem gemeinsamen Medienprodukt, etwa einem Film, verbunden ist – dann macht es sogar auch noch Spass.

Eine kleine Auswahl aus den Projekten und Tätigkeiten, an denen ich in den letzten Jahren beteiligt war:

Projekte
Medienscouts NRW [Peer-Projekt der Landesanstalt für Medien; Referent]
Smart User [Peer-Projekt mit Schwerpunkt auf Cybermobbing und – grooming; Eigensinn e.V.; Teamer]

Filme
Die Bielefeld Verschwörung [Spielfilm, Kino; Produktionsassistenz, vielfältige Nebenrollen als Scherge]
Der Vertreter 1, 2 und 3 [Kurzfilme; Hauptdarsteller, Ideen und billige Tricks]
Muss Ja! [Edutainment-Doku über den Ostwestfalen an sich; Produktionsassistenz, Wursterbrei-Man]
Musik l(i)eben [Doku über die Bielefeld Musikszene; Interviews, Kamera, Schnitt, Assistenz]

Ansonsten
GMK Geschäftsstelle [Praktikum und später Unterstützung auf Tagungen, Workshops und Messen]
M-Team [kreative Medienprojekte in Schulen und Jugendtreffs]
Studentische Hilfskraft [Uni Bielefeld; vor allem im Bereich Film, siehe oben]

Bühne
Musik [versch. Bands; Gitarre, mal auch Tasten. Bin damit aus OWL aber nicht rausgekommen]
theatralische Lesung [zum Buch Die Bielefeld Verschwörung; Altenheim, Kneipen, taz-Café Berlin, immerhin]
Theater [TrashTheaterBielefeld; div. Rollen, Sounddesign, digitale (Video-)Projektionen]
Schweicheln Rock City [U&D seit 2004; Organisation, Aufbau, Bandbetreuung, Abbau]

ohne Medien
Schattenspringer GmbH [Erlebnispädagogische Klassenfahrten; Trainer]
SeaTree Steinhuder Meer [Kletterpark; Guide]
ev. Jugendhilfe Schweicheln [Praktikum anstatt Zivi; heilpädagogische Tageseinrichtung]