2. Sitzung – Schule in der Informationsgesellschaft

Die Frage, wie man Social Media in der Schule einsetzen kann, ist auch immer eine Frage danach, wie man es einsetzen möchte. Dies wiederum ist mit persönlichen Einstellungen, Idealen und auch Vorurteilen verknüpft. Deshalb bietet es sich an, als Seminareinstieg das Plakat „Schule in der Informationsgesellschaft“ der Pädagogischen Hochschule Schwyz zu nutzen. Darauf ist eine Schule abgebildet, wie sie vielleicht in ein paar Jahren aussehen könnte. Jede Ecke ist mit Technik und Medien ausgerüstet. Und bildhaft dargestellt warten nebenan schon die Firmen und im Hintergrund stehen die Global Player der Medienwelt.


Kernidee

In nicht allzu weiter Zukunft wird die Nutzung von Medien in der Schule umfangreicher sein als heute. Wie können wir dies mitgestalten?

Auftrag

Bearbeitet das Poster in 4er-Gruppen nach Aufgabe 2.


Die Ergebnisse

In den Gruppen wurde heute rege diskutiert. In der späteren Plenumsdiskussion wurde unter anderem die Frage aufgeworfen, ob ein Einsatz von digitalen Medien für den „ökologischen Fussabdruck“ besser oder schlechter wäre. Immerhin verbrauchen die Geräte Strom und produzieren nach einer Weile einiges an Elektroschrott.
Dann wurde noch besprochen, dass eine Einsatz digitaler Medien in der Schule stattfinden müsse. Schule dürfe nicht eine Schonraum sein, in dem man die Schülerinnen und Schüler von den Medien fern hält und wenn sie dann in die „echte“ Welt kommen, nicht darauf vorbereitet sind.

Digitale Medien nicht aus der Schule raushalten, weil sie ein Schonraum ist, sondern gerade deswegen kann Schule ein Raum für Experimente sein, in dem man aufgefangen werden kann.

Dies bedeutet aber auch ein breites Engagement aller am Schulbetrieb beteiligten Personen und Institutionen, sprich Lehrerinnen und Lehrer, Universitäten, Politik, Schulverlage, etc.

Hier müsse die Medienkompetenz gefördert werden, die über ein technisches Verständnis hinausgeht. Internetfilter wurden skeptisch gesehen, weil sie an der Realität vorbeigehen. Man kann nichts lernen, was man nicht „anfassen“ kann.

Ich bin nun gespannt, welche Erkenntnisse die Studierende in ihre ePortfolios schreiben und welche Fragen aufkommen. Die Ergebnisse der heutigen Sitzung finden sich in Bildform hier:

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Weiterführende Literatur

Wampfler, Philippe (2013): Social Media als Herausforderung für die Schulentwicklung. In: ders.: Facebook, Blogs und Wikis in der Schule. Ein Social-Media-Leitfaden. Vandenhoek & Ruprecht. Göttingen. S. 121- 146.